Jugendschutz im ORF

Als verantwortungsbewusstes öffentlich-rechtliches Medienunternehmen ist dem ORF Jugendschutz ein wichtiges Anliegen. Jugendschutz kann in den ORF-Medien Fernsehen, Radio und Online durch Qualität der Programmarbeit, durch verantwortungsbewusste Programmierung sowie gelebte Selbstkontrolle der Programmmacherinnen und Programmmacher gewährleistet werden.

Der ORF sieht die Verpflichtung zum Jugendschutz nicht nur in der verbindlichen Kennzeichnung von Fernsehsendungen im Spätabendbereich gemäß EU-Richtlinien, sondern stellt Jugendschutz mit einer ganzen Reihe freiwillig auferlegter Richtlinien und Regulative sicher.

Schon im Rahmen des Programmeinkaufs hat das Kriterium, die "körperliche, geistige und sittliche Entwicklung von Minderjährigen" nicht zu beeinträchtigen, oberste Priorität. Jede einzelne Sendung wird gewissenhaft von den zuständigen Redakteurinnen und Redakteuren geprüft und notfalls bearbeitet. Die sorgfältige Programmierung erfolgt entsprechend geltender Alterseinschränkungen nach Zeitzonen ("watershed").

Eine wertvolle Stütze für die redaktionelle Entscheidungsfindung ist auch die Kooperation mit der Jugendmedienkommission. Seit 2002 nutzt der ORF die Möglichkeit, Programme einem Prüfgremium mit Antrag auf eine Altersempfehlung vorzulegen.