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ORF-Publikumsrat

GD Wrabetz: „964 der 1.000 meistgesehenen Sendungen ORF-Programme“, 3.6.2015

Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der am Mittwoch, dem 3. Juni 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz unter anderem über die erfolgreiche Bilanz des „Eurovision Song Contest 2015“, die stabile Reichweiten-Entwicklung im Fernsehen, die Verlängerung des Abkommens mit der österreichischen Musikwirtschaft und die Programmerfolge der vergangenen Wochen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz zu den aktuellen Reichweiten und Marktanteilen: „Bei den Tagesreichweiten haben wir eine positive Tendenz und erreichen im Durchschnitt fast 52 % der Österreicher/innen. Was die Wochenreichweite betrifft, so schauen 87 % der Österreicher/innen mindestens einmal pro Woche ORF. Im Mai 2015 liegen wir mit 33,6 % Marktanteil in der Fernsehflotte über dem Vorjahr. Von Jänner bis Mai sind wir mit 36 % stabil. ORF III erzielte mit 2,1 % Marktanteil im Mai den höchsten seiner Geschichte. Und von den 1.000 meistgesehenen Sendungen im ersten Quartal 2015 sind 964 ORF-Sendungen“, sagte Wrabetz.
Nach den Informationen zu den stabilen Marktanteilen bei den ORF-Radios und zu den Auszeichnungen des ORF beim erstmals mit den Privatradios veranstalteten Radiopreis in sechs von neun Kategorien gab Wrabetz bekannt, das Abkommen mit der österreichischen Musikwirtschaft freiwillig zu verlängern: „Wir bekennen uns österreichweit zu 30 % österreichischen Musikanteil und 15 % auf Ö3. Wir werden mit 100.000 Euro jährlich in den österreichischen Musikfonds zurückkehren, werden den Amadeus wieder übernehmen und auf Ö3 eine wöchentliche Scoutsendung österreichischer Talente bringen“, so Wrabetz.
Zum Radio-Pilotbetrieb von DAB+ in Wien erläuterte der ORF-Generaldirektor: „Wir haben an diesem Projekt nicht teilgenommen, da wir nicht die Möglichkeit hatten, neue Programme in DAB zu senden. Außerdem wäre es eine beispiellose Enteignung unserer Kunden, deren 15 Millionen UKW-Radiogeräte mit der Einführung von DAB innerhalb eines Jahres funktionsuntauglich zu machen. Deshalb wollen wir an UKW als bestmöglichen Standard möglichst lange festhalten.“
Zuletzt resümierte Dr. Alexander Wrabetz die Höhepunkte der vergangenen Wochen: "Wir haben uns neben dem Song Contest stark mit den Republiksjubiläen beschäftigt und haben mit 190 Stunden Programm 4,4 Millionen oder 61 % der Österreicher/innen erreicht, bei den 12-bis 49-Jährigen bis 46 % und bei den 12- bis 29-Jährigen sogar hohe 32 %. Mit 140.000 Zuseher/innen hat das ‚Fest der Freude‘ ORF III einen Topwert beschert. Tolle Erfolge neben dem Song Contest erzielten wir auch mit dem ‚Sommernachtskonzert‘, dem ‚Life Ball‘, der ‚Großen Chance der Chöre‘, den ‚Vorstadtweibern‘ und dem ‚Tatort: Grenzfall‘ mit dem Rekord von 9,6 Millionen Zuschauern und Zuschauerinnen in Deutschland für einen Austro-,Tatort‘.„ “Nachbar in Not: Nepal„ werde nach bisher schon 2,5 Millionen Euro Spenden fortgesetzt. “Mit dem diesjährigen MUTTER ERDE-Schwerpunkt beschäftigen wir uns angesichts des Bienensterbens intensiv mit den Bienenarten in Österreich. Ö3 startet im Herbst einen großen Lehrlingsschwerpunkt, und im Rahmen des Kultursommers gehen wir von Bregenz über Salzburg und St. Margarethen nach Grafenegg", schloss Wrabetz.

Eurovision Song Contest: Wrabetz: „Haben Maßstäbe gesetzt“

Zum „Eurovision Song Contest“ zog der ORF-Generaldirektor Bilanz: "Es war der größte On-Air- und Off-Air-Unterhaltungsevent der Welt und als Einzelereignis sicherlich die größte Herausforderung des ORF in seiner Geschichte. Und es ist uns sehr gut gelungen. Wir haben dieses Großprojekt in der richtigen Struktur mit einem hervorragenden Team in höchstmöglicher Qualität in einem engen Zeitplan umgesetzt. Wir wollten Unterhaltung mit Haltung machen und haben mit unserem Motto ‚Building Bridges‘ den Contest inhaltlich aufgewertet und menschliche, musikalische und geografische Brücken gebaut. Mit dem erstmals als Green Event organisiertem und auch mit einem Green-Event-Sonderpreis ausgezeichneten Song Contest haben wir Maßstäbe gesetzt. Für die Inklusion von Menschen mit Hörbehinderung durch die erstmalige Übersetzung der Lieder in Gebärdensprache wurden wir international gelobt.
Wir hatten bei zwölf Shows 101.000 Besucher/innen in der Stadthalle, 120.000 Besucher/innen beim Public Viewing am Rathausplatz und keinen einzigen Sicherheitsvorfall. Die 1.700 akkreditierten Journalistinnen und Journalisten fühlten sich laut Umfrage sehr gut betreut, ebenso die Künstler/innen und 1.300 Delegierten. Wir hatten 10.000 positive Meldungen in den Printmedien. Mit 26 Kameras, zwei kompletten Ü-Wagensets und der größten broadcasttauglichen Leinwand der Welt war der Song Contest auch eine gigantische Leistung unserer Technik.
Das Resümee: In Österreich sahen fast zwei Millionen das Finale, 81 % der Zuschauer/innen verfolgten die Song-Contest-Woche. International erzielten wir mit diesem Song Contest mit 197 Millionen Zuseherinnen und Zusehern in den 40 Teilnehmerländern die höchsten Quoten in der ESC-Geschichte. Auch Zahlen einer begleitenden bestätigen uns: 96 % der Befragten halten das Finale für professionell gestaltet. 90 % sagen, der ORF hat sehr gut agiert. Und 70 % meinen, die Gebührengelder waren gut eingesetzt für diesen Song Contest."
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