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ORF-Publikumsrat

GD Wrabetz: „92 Prozent der Österreicher/innen nutzen täglich den ORF“, 9.12.2015

Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der am Mittwoch, dem 9. Dezember 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über Programmerfolge der vergangenen Wochen und gab einen Ausblick auf die Schwerpunkte im Jahr 2016.
„Programmlich war das Jahr 2015 von zahlreichen großen Highlights geprägt und wir haben in jedem Monat einen programmlich wichtigen Akzent gesetzt. Das hat dazu geführt, dass wir mit einem der höchsten Marktanteile von 35,3 Prozent nicht nur über dem Vorjahresniveau liegen, sondern uns damit auch in der absoluten Spitzengruppe in Europa befinden. Auch mit 73 Prozent Marktanteil in den Radios liegen wir mit Schweden und Dänemark im Spitzenfeld. Und im Online-Bereich haben wir sogar die stärkste Stellung innerhalb der europäischen Medien. Quantitativ betrachtet ist der ORF somit der erfolgreichste öffentlich-rechtliche Sender in Europa“, sagte Wrabetz.

91 Prozent der Österreicher/innen an aktueller Lage interessiert

„Das Interesse unseres Publikums an unserer Berichterstattung ist sehr groß und das Zusammenspiel zwischen unseren Medien und auch den Korrespondentinnen und Korrespondenten hat - siehe Terroranschläge in Paris - hervorragend funktioniert“, führte der ORF-Generaldirektor weiter aus. "Auch beim zweiten großen Thema der Zeit, der Flüchtlingssituation, zeigen sich laut einer Umfrage 91 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an der aktuellen Lage interessiert. Für 78 Prozent ist das Fernsehen die wichtigste Informationsquelle und 58 Prozent sagen, der ORF berichtet im TV im richtigen Ausmaß. Für 47 Prozent ist die ORF-Information am umfassendsten. 48 Prozent bewerten die ORF-Berichterstattung positiv. Doch nicht nur unsere Programme, sondern auch unsere Flüchtlings-Initiativen wie ‚HELFEN. WIE WIR.' und ‚Team Österreich' stoßen mit 78 Prozent bei der Bevölkerung auf hohe Zustimmung. Bisher konnten wir zwei Millionen Euro an Geldspenden lukrieren, mehr als 700 Wohnraumspenden sind bereits eingegangen. 13.400 Menschen haben sich via ‚Team Österreich' für die Flüchtlingshilfe engagiert."
Zufrieden zeigte sich Wrabetz auch über die mit 52 Prozent stabilen Marktanteile von „Bundesland heute“, die auf 542.000 Zuseher/innen gesteigerte Tagesreichweite von ORF III sowie die Verdoppelung der Visits auf den ORF-Apps im Vergleich zum Vorjahr von 2,51 Millionen auf 5,16 Millionen.

Touchpoint-Studie: 92 Prozent nutzen den ORF täglich

Sensationelle Werte für den ORF zitierte der ORF-Generaldirektor aus der Touchpoint-Studie: „92 Prozent der Österreicher/innen über 14 Jahre nutzen täglich zumindest ein ORF-Angebot. Besonders erfreulich ist, dass wir die Jungen erreichen: 84 Prozent nutzen zumindest eines der ORF-Angebote pro Tag. 14,9 Kontakte der 14-29-jährigen Österreicher/innen mit dem ORF pro Tag bestätigen unser Content-Leadership in unseren Genres Information, Kultur, Bildung und Religion, Sport sowie Unterhaltung und Service.“

ORF-Finanzen auf gutem Kurs

Zu den Finanzen erläuterte der ORF-Chef: „Wir haben nicht nur inhaltlich einen der erfolgreichsten Song Contests abgeliefert, der nun auch mehrfach in den Bereichen Event, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde, sondern auch finanziell: Wir liegen mit 13,2 Millionen Euro deutlich unter den budgetierten 15 Millionen. Der ist ORF trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen auf einem sehr guten Kurs und wird aus heutiger Sicht aufgrund der unterjährig eingeleiteten Maßnahmen auch das Gesamtjahr wie geplant ausgeglichen abschließen.“

Wrabetz: „Auch 2016 programmlich gut gefüllt“

Schließlich informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz über die Grundsatzvereinbarung mit der österreichischen Musikwirtschaft - Ö3 habe die angepeilten 15 Prozent österreichischen Musikanteils erreicht bzw. überschritten -, die Grundsatzvereinbarung mit der österreichischen Filmwirtschaft - hier investiere der ORF 300 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren - und kündigte für 2016 programmliche Innovationen wie neue „Landkrimis“, die zweite Staffel „Vorstadtweiber“, das Frühfernsehen „Guten Morgen, Österreich“ und das trimediale EBU-Europa-Projekt „Generation What?“ mit dem Thema Jugend in Europa an. „Auch das nächste Jahr ist programmlich gut gefüllt“, so Wrabetz.
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